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Forschung Therapien Valens

Wissenschaftliches Arbeiten hat in den Therapien der Kliniken Valens eine lange Tradition. Die Erkenntnisse aus den Forschungsarbeiten dienen den Therapeutinnen und Therapeuten zur Überprüfung der angewandten Therapiemethoden und ermöglichen die Entwicklung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

Die wissenschaftlichen Arbeiten der Valenser Physio-, Ergo- und Sportherapeutinnen wurden mit verschiedenen Forschungspreisen aus dem In- und Ausland gewürdigt. Zudem ermöglichte die Fachkompetenz der wissenschaftlichen Mitarbeiter aus den Therapien der Kliniken Valens die erfolgreiche Teilnahme an finanzierten Forschungsprojekten des Bundesamtes für Gesundheit, des schweizerischen Nationalfonds, der Interessengemeinschaft Ergonomie der Swiss Association for Rehabilitation wie auch an Forschungsprogrammen der EU.

Geriatrische Rehabilitation

Diese Projekte finden in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Rheumatologie und internistische Rehabilitation statt.

Ambient Assisted Living

Mobil und sicher mit Computergames? GameUp!

Unter dem Namen ‚GameUp‘ wurde ein Übungsprogram entwickelt, das ältere Menschen selbständig ausführen können. Die Instruktion und Kontrolle erfolgen über einen Bildschirm und einer Kamera. Die Übungen sind individuell angepasst. GameUp verwendet Technologien wie „Social Computing“, „Serious Games“ und „Persuasive Technologies“ zur Förderung der physischen Aktivität und Mobilität von älteren Menschen mit dem Ziel das Vertrauen in die eigenen körperlichen Fähigkeiten zu steigern und die Sturzangst zu vermindern.

Das GameUp-projekt wird von der EU unterstützt im Rahmen des Programms „Ambient Assisted Living“ (AAL). Das Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Lebensqualität von älteren Menschen durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Kliniken Valens entwickelten unter der Führung von Dr. P. Oesch PhD, PT und PD Dr. S. Bachmann zusammen mit Partnern in Norwegen und Spanien das Projekt GameUp.

Projektpartner

  • Kliniken Valens: Peter Oesch, PhD PT, Dr. med. Stefan Bachmann

  • Firma IBERNEX, Spanien

  • Northern Research Insitute, Tromsö, Norwegen

  • University of Seville, Spanien

  • Plus Point, Tromsö, Norwegen

Finanzierung

  • Euresearch, ein europäisches Forschungs- und Entwicklungsprogramm an dem sich insgesamt 23 Partnerstaaten, darunter auch die Schweiz, beteiligen. Themenbereich „Ambient Assisted Living“ (AAL)

  • Bundesamt für Bildung und Technologie

Projektstand

Der Studienplan wurde publiziert. Die Ergebnisse der Studie sind zur Publikation eingereicht.

Stationäre geriatrische Rehabilitation: gute Mobilität ist entscheidend für die Rückkehr nach Hause und reduziert das Sturzrisiko

Primäres Ziel einer stationären Rehabilitation bei älteren Patienten ist die Funktionsfähigkeit im Alltag zu verbessern um damit die Selbstständigkeit zu erhöhen und den Pflegebedarf inklusive Pflegeheimeinweisungen zu reduzieren.

Um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit einer stationären Rehabilitation bei geriatrischen Patienten im Umfeld der Schweiz zu prüfen, untersuchten wir 210 über 65-jährige Patienten während und nach einer Rehabilitation am Standort Walenstadtberg der Kliniken Valens.

Wir erfassten während der Rehabilitation mögliche den Verlauf beeinflussende Faktoren wie Medikation, Alter, Funktionsfähigkeit im Alltag und Begleiterkrankungen.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: PD Dr. med. Stefan Bachmann; Peter Oesch, PhD PT; Jan Kool, PhD PT.

  • Universität Zürich: Madeleine Bachmann, BMed

Finanzierung

Die Forschungsarbeiten werden mehrheitlich als Master- und Doktorarbeiten durchgeführt.

Projektstand

Bisherige Ergebnisse

  • Geringere Kognition und Mobilität und eine grössere Anzahl Begleiterkrankungen erhöhen das Sturzrisiko nach der Rehabilitation (Posterpräsentation am Physiotherapiekongress 2016 in Basel).

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten 3 Monate nach der Rehabilitation zu Hause, und nicht in einer Institution leben, ist grösser wenn 1) die Mobilität besser ist (weniger als 20 Sekunden um aus einem Stuhl auf zu stehen, 3 Meter hin und zurück zu gehen und sich wieder zu setzen), 2) bei besserer Kognition, und 3) weniger Begleiterkrankungen (Publikation im Journal of Rehabilitation Medicine).

Ausblick

  • Unangemessene Medikation (Potentially Inappropriate Medication, PIM) ist ein häufiges Problem bei geriatrischen Patienten mit mehreren Erkrankungen. Während der Rehabilitation werden PIM‘s korrigiert. Wir evaluieren die Häufigkeit von PIM‘s und den Einfluss auf das Ergebnis der Rehabilitation.

  • Welche Kosten entstehen nach der Rehabilitation für Behandlung und Pflege, und welche Faktoren (Mobilität, Kognition, Begleiterkrankungen u.a.) beeinflussen die Kosten? Zur Beantwortung dieser Frage analysieren wir die Behandlungskosten nach der Rehabilitation.

Arbeitsbezogene Rehabilitation

Selbsteinschätzung arbeitsbezogender Aktivitäten bei Patienten mit Rückenproblemen

Der Spinal Function Sort (SFS) ist ein bilderbasierter Fragebogen zur Erhebung der Selbsteinschätzung für arbeitsbezogene Aktivitäten bei Patienten mit Rückenproblemen. In einer früheren Arbeit konnten wir die Validität dieses Fragebogens in einem Europäischen Patientenkollektiv nachweisen. Es zeigte sich jedoch, dass der Fragebogen optimiert werden muss. Die Forschungspartner entwickelten deshalb eine Kurzversion des SFS und untersuchten die Reliabilität und Validität.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: Dr. Peter Oesch, PhD PT

  • Rehaklinik Bellikon: Svenja Jannsen, BSc PT; Maurizio Trippolini, MPTSc, Beatrice Jansen, MSc PT; Dr. med. M. Oliveri

  • HES-SO Wallis, Forschungseinheit Gesundheit: Roger Hilfiker, MPTSc

Finanzierung

  • Forschungsfonds der Schweizerischen Unfallversicherung SUVA

  • Interessengruppe Ergonomie der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation SAR

Projektstand

Die Publikation der Ergebnisse erfolgte 2015. Das Assessment ist jetzt im Einsatz in der arbeitsbezogenen Rehabilitation und bei der Begutachtung der Arbeitsfähigkeit, die oft im Auftrag der Invalidenversicherung durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang erfolgte auch eine Publikation von Peter Oesch et al. in 2015.

Psychosozialer Kontext und arbeitsbezogene körperliche Leistungsfähigkeit, eine internationale Studie

Muskuloskelettale Beschwerden können die Arbeitsfähigkeit reduzieren. Eine reliable und valide Testmethodik zur Beurteilung der arbeitsbezogenen körperlichen Leistungsfähigkeit ist die Evaluation der Funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL). Unerklärt sind die zum Teil grossen Unterschiede zwischen den Ergebnissen in verschiedenen Ländern (Reneman, Kool, Oesch 2006). Vermutet wird, dass der psychosoziale Kontext die Resultate beeinflusst. Diese Untersuchung wird in einer internationalen Studie in 10 verschiedenen Ländern durchgeführt. Das Ziel ist, den Einfluss von psychosozialen Faktoren auf die FCE Ergebnisse zu bestimmen.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: Dr. Peter Oesch PhD, PT: Dr. Jan Kool PhD PT

  • University Medical Center Groningen, Niederlande: Michiel Reneman, PT PhD; Berry van Holland, MSc PT; Jone Ansuategui Echeita, MSc PT

  • Faculty of Rehabilitation Medicine - University of Alberta, Canada: Douglas Gross, PhD PT

  • Universität zu Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie; Prof. Matthias Bethge, PhD

Projektstand

Die Datenerhebung ist abgeschlossen. Die Datenanalyse und Publikation der Ergebnisse sind in Vorbereitung.

Neurologische Rehabilitation

Diese Projekte finden in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation statt.

Feinmotorik der Hand mit dem iPad messen

Bewegungen der Hand sind vielfach erschwert bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall und Parkinson. Die bisherigen klinischen Tests können Fortschritte im Verlauf der Rehabilitation nur ungenügend erfassen. Eine Evaluation von Schwankungen der Feinmotorik im Laufe des Tages wäre auch eine hilfreiche Grundlage für die Anpassung der medikamentösen Behandlung bei Patienten mit Parkinson.

Die Firma ReHaptix entwickelte, auf der Grundlage von anerkannten klinischen Tests, für das iPad ein App mit vier Tests für die Bewegungsdiagnostik: 1) Nachzeichnen einer abgebildeten Spirale; 2) Nachzeichnen eines abgebildeten Sterns; 3) Folgen eines sich bewegenden Punktes; 4) abwechslungsweise zwei Punkte auf dem Bildschirm berühren. Anschliessend werden die Bewegungen ausgewertet hinsichtlich Geschwindigkeit, Präzision, Koordination, Anzahl Treffer etc.

Untersucht werden gesunde Personen und Patienten mit Multiple Sklerose, Schlaganfall und Parkinson mit folgenden Zielen: 1) Vergleich der Ergebnisse bei gesunden Personen und Patienten; 2) Vergleich von klinischen Messungen mit den iPad-Messungen; 3) Bestimmung der Messgenauigkeit; 4) Fähigkeit verschiedene Patientengruppen zu unterscheiden.

Finanzierung

  • Firma ReHaptix

Forschungspartner

  • ReHaptix: Marie Christine Fluet, PhD

  • Kliniken Valens: Jan Kool, PhD PT; Prof. Dr. Jürg Kesselring

Projektstand

Die Datenerhebung bei 100 gesunde Personen und 30 Patienten mit neurologischen Erkrankungen ist abgeschlossen. Normwerte für gesunde Personen, und Ergebnisse bei neurologischen Patienten sind analysiert. Die Publikation der Ergebnisse ist in Vorbereitung.

Robotische Arm- und Handtherapie

Der Armeo®Power ist ein robotisches Arm-Exoskelett. Die Armunterstützung durch das robotische Exoskelett passt sich automatisch den Fähigkeiten des Patienten an. Das neu entwickelte Handmodul Manovo®Power wurde speziell für das Training von Greif- und Loslassbewegungen konzipiert. Der Armeo®Power mit Manovo®Power ist das erste robotische Arm-Exoskelett für die Neurorehabilitation, welches eine frühe Rehabilitation der motorischen Fähigkeiten ermöglicht und eine Armentlastung in einem grossen dreidimensionalen Arbeitsbereich bietet.

In einer Reliabilitätsstudie bei Patienten mit einem Schlaganfall untersuchen wir die Zuverlässigkeit und Gültigkeit der im Handmodul Manovo®Power integrierten Handkraftmessung. Eine Zwischenanalyse bei 24 Patienten zeigte gute Ergebnisse. Für eine aussagekräftige Beurteilung werden weitere Daten bei 50 insgesamt Patienten erhoben.

Finanzierung

  • Dieses Projekt wird im Rahmen der Masterarbeit von Stefan Ortmann durchgeführt.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: Stefan Ortmann, MSc ET; Jan Kool, PhD PT; Prof. Dr. Jürg Kesselring

  • Hocoma AG: Gery Colombo, PhD

Projektstand

Die ersten Resultate wurden im Rahmen der Masterarbeit von Stefan Ortmann im Sommer 2016 ausgewertet und an Kongresse präsentiert. Die weitere Datenerhebung dauert bis voraussichtlich Ende 2016. Anschliessend werden die Ergebnisse ausgewertet und zur Publikation eingereicht.

Der Einfluss unterschiedlicher Trainingsintensitäten auf die Gedächtnis- und Immunfunktion bei Personen mit Multipler Sklerose, eine randomisiert kontrollierte Studie

 

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems, die mit entzündlichen Manifestationen, Demylizationen und axonalen Verlust einhergeht. Personen mit MS (PmMS) entwickeln Funktionsverluste und zeigen ein deutlich reduziertes Aktivitätsniveau gegenüber gesunden Vergleichspersonen. Hierbei sind die Verluste von Funktionen weniger durch die Diagnose selbst zu begründen, als durch sekundäre Aspekte - wie lange Phasen von chronischer Inaktivität - die den Gesundheitszustand von PmMS weiter einschränken.  Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Aktivitätsniveau (körperliche Fitness), den strukturellen Anpassungsvorgängen im Gehirn und einer gesteigerten immunologischen Antwort. Körperliche Aktivität wirkt sich dabei auf verschiedene Wachstumsfaktoren des Zentralnervensystems aus, primär über den Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF) wobei die kognitionsfördernde Wirkung über eine Verbesserung der metabolischen Situation des Hirngewebes erreicht, die zu einer Zunahme des Hirnvolumens im Bereich des Hippocampus beiträgt. Die hervorgerufenen zellulären Anpassungen der BDNF-Konzentrationen können durch Variationen der Trainingsprotokolle unterschiedlich stark beeinflusst werden.

In einer randomisierten kontrollierten Studie werden die PmMS zufällig in eine von zwei Gruppen zugeteilt, die ein unterschiedlich dosiertes Training (herkömmliches Valenser Training versus ein hochintensives Training) erhalten. Anschliessend messen wir die Einflüsse der dreiwöchigen Trainingsintervention auf die Konzentrationen des BDNF und die kognitiven Funktionen. Es wird ein enger Zusammenhang zwischen den BDNF Konzentrationen und der kognitiven Testleistung angenommen, und wir erwarteten,  dass ein intensiveres Training einen grösseren Effekt zeigt.

 

Kliniken Valens: Dr. Jens Bansi PhD, Sportwissenschaftler; Andrea Lampert MSc, Neuropsychologin; Dr. Peter Oesch PhD, PT; Dr. Jan Kool PhD, PT; Dr. Med Serafin Beer; Prof. Dr. med Jürg Kesselring

 

 

Verbesserung der Rumpfkontrolle mit dem T-Chair®

Der T-Chair® ist ein Stuhl mit einer beweglichen Sitzfläche, der bereits zur Prävention von Rückenschmerzen eingesetzt wird. Jetzt wird der T-Chair® für die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Erkrankungen weiterentwickelt.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: Dr. Jan Kool, PhD PT; Dr. Peter Oesch, PhD PT, Prof. Dr. Jürg Kesselring

  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: Roman Kuster, MSc; Christoph Bauer, MSc PT; Daniel Baumgartner, PhD

Finanzierung

  • Kommission für Technologie und Innovation KTI

Projektstand

In einem ersten Schritt wurde der T-Chair® an die Patientenbedürfnisse angepasst. Dies beinhaltet Sicherheitsaspekte für Patienten die im Sitzen noch unsicher sind, und ein motorisierter Antrieb um die Sitzfläche zu bewegen und so Rumpfreaktionen zu trainieren.

Im nächsten Schritt wird die Anwendbarkeit des T-Chair® untersucht, und evaluiert welchen Einfluss die Behandlung mit dem T-Chair® auf das Gleichgewicht, die Armfunktion und die Gehfähigkeit hat.

Ganganalyse mit GAITRite®

Verbesserung der Gehfähigkeit ist eines der häufigsten Ziele in der neurologischen Rehabilitation. GAITRite® ist ein Teppich mit Tausenden Sensoren, welche eine vertiefte Analyse der Gehfähigkeit ermöglichen.

Wir untersuchen Patienten mit Multipler Sklerose, Halbseitenlähmung (Cerbrovaskulärer Insult, CVI) und Parkinson. Analysiert werden die Veränderungen während der Rehabilitation, sowohl beim einfachen Gehen, als beim Gehen und rückwärts zählen. Diese Doppelaufgabe stellt erhöhte Anforderungen an die Aufmerksamkeit. Doppelaufgaben kommen im Alltag häufig vor und stellen ein erhöhtes Sturzrisiko dar.

Im Juni 2015 präsentierten wir die Auswertung der Resultate von 24 Patienten mit einer Hemiplegie am Kongress für Neurorehabilitation in Maastricht. Veränderungen im Laufe der Rehabilitation können zeigen sich am deutlichsten bei der Messung der Gehgeschwindigkeit ohne Doppelaufgabe. Der Grund dafür ist, dass diese Messung die bessere Zuverlässigkeit hat. Bei Doppelaufgaben haben die Patienten zwar eine deutliche Zunahme der Variabilität der Schrittlänge, aber die Variabilität ist gross und erfordert wahrscheinlich eine deutlich grössere Anzahl Schritte um die Zuverlässigkeit der Messung zu verbessern. Die Aussage ist wegen der geringen Fallzahl noch ungenügend gesichert.

Forschungspartner

  • Kliniken Valens: Christine Meier, MSc PT; Désirée Schawalder, PT; Michaela Naef, PT; Dr. Peter Oesch, PhD PT; Dr. Jan Kool, PhD PT; Urs Gamper, PT; Prof. Dr. Jürg Kesselring

Projektstand

Für eine fundierte Aussage und Publikation haben wir weitere Daten erhoben. Die Auswertung und Publikation ist geplant. Wir prüfen den Einsatz von kleinen mobilen Sensoren. Diese sind einfacher in der klinischen Anwendung und erlauben die Erhebung der Mobilität im Alltag.

Pulmonale Rehabilitation

Trainingsmethoden in der pulmonalen Rehabilitation, eine Machbarkeitsstudie

 

Patienten mit chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) haben eine reduzierte Lungenfunktion, eine eingeschränkte Mobilität und eine verminderte Lebensqualität. Bisherige Studien zeigen, dass ein Ergometertraining die Lebensqualität und Gehfähigkeit verbessert. Jetzt soll untersucht werden, ob mit einem Gehtraining ausserhalb der Klinik (Terraintraining) ein ähnlicher Effekt erreicht werden kann. In einem ersten Schritt wird die Machbarkeit einer gross angelegten Effektivitätsstudie untersucht. Fragen sind beispielsweise: wie viele Patienten pro Monat in die Studie eingeschlossen werden können, ob das Terraintraining für die Patienten durchführbar ist, ob die erforderliche Trainingsintensität erreicht wird und wie der Einfluss der beiden Behandlungen auf die Lebensqualität und die Mobilität beziehungsweise die maximale Gehstrecke in 6 Minuten ist.

Kliniken Valens, Standort Walenstadtberg: Jan Kool, PhD PT; Conny Cermak, PT; Urs Gamper PT; Dr. Ulrich Schmidt, Chefarzt Pneumologie/ Innere Medizin

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur: Esther Gamper, PT