Psychosomatik
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Wenn körperliche Überlastung die Seele beeinträchtigt

Zahlreiche Menschen, die unter psychosomatischen Störungen leiden, finden bei uns ein wohltuendes Umfeld und eine Behandlung, die sie auf einen guten und gesunden Weg führt. Psychosomatische Störungen sind Beschwerden, die rein organmedizinisch nicht ausreichend erklärt und behandelt werden können, z.B. Migräne, Bluthochdruck und Darmentzündungen. Auch berufliche oder private Belastungen können zu körperlichen Beschwerden wie z.B. Schmerzen und Schwindel führen. Der Körper gibt damit Zeichen, dass die eigene Belastbarkeit und die Problembewältigungsfähigkeit an ihre Grenzen stossen. Bei anderen körperlichen Beschwerden steht das seelische Leid im Vordergrund. Man fühlt sich schlapp und freudlos, man schläft schlecht, grübelt ständig, erlebt Ängste bis hin zur Panik.

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir nehmen seine körperlichen Beschwerden und seine psychischen Belastungen wahr. Wir hören zu, beraten, analysieren und legen gemeinsam mit dem Patienten das individuelle Behandlungskonzept fest. Gemeinsam mit unseren Patienten zeigen wir neue Wege auf und erarbeiten mit ihnen Verhaltensweisen, welche es ermöglichen, die vor Ort erzielten Therapieerfolge in den Alltag zu übertragen. Während der Behandlung gelernte oder wiederentdeckte lösungsorientierte Verhaltensweisen werden noch während des Aufenthaltes erprobt, damit unsere Patienten fit für den Alltag werden.

Gemeinsam mit Ihnen erfassen wir Ihre Erkrankung in ihrem Ausmass, ihrer Entstehung und ihrem Verlauf. Wir betrachten zusammenhängende körperliche, seelische und soziale Bedingungen. Wir helfen Ihnen, Ihre persönlichen Stärken zu erkennen und die krankheitsbedingten sowie die allgemein menschlichen Schwächen zu akzeptieren. Wir ermutigen Sie, Veränderbares zu ändern und Unabänderliches in Ihren Lebensplan zu integrieren. Häufig kann ein vertraulich und offen geführtes Gespräch mit einer Fachperson bereits deutlich entlastend wirken. Die Gewissheit, dass das uns Anvertraute der Schweigepflicht unterstellt ist, ermöglicht es häufig, Dinge gemeinsam zu überlegen, welche man sonst lieber für sich behält.

Da wir wissen, wie wichtig die Sprache für das Verstehen und Verstandenwerden ist, bieten wir fremdsprachigen Patienten ärztliche Gespräche in ihrer Muttersprache oder bauen unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers eine ausreichende Kommunikation auf. Bei der Behandlung von Patienten, bei welchen voraussehbar ist, dass psychische Faktoren im wesentlichen Umfang den Krankheitsprozess bestimmen, klären wir die Möglichkeiten einer angemessenen sprachlichen Kommunikation bereits vor Eintritt.

Indikationen
Wir behandeln rheumatologische Erkrankungen in Kombination mit:
•Angststörungen
•Belastungs- und Anpassungsstörungen
•Depressive Störungen
•Dissoziative Störungen
•Essstörungen
•Persönlichkeitsstörungen
•Posttraumatische Belastungsstörungen
•Schlafstörungen
•Somatoforme Störungen
•Zwangsstörungen

Kontraindikationen
•Akute Psychosen
•Akute Suizidalität
•Primäre Suchterkrankungen
•Eingeschränkte Therapiefähigkeit auf Grund eines hirnorganischen Psychosyndroms

Diese Erkrankungen erfordern ein spezielles Behandlungssetting und sollten daher in dafür spezialisierten Einrichtungen (Psychiatrischen Kliniken) behandelt werden.